Initiative "LWL für ALLE!"

LWL für Alle iDie Gemeinde verhandelt seit langer Zeit mit dem Land NÖ über die weitere Vorgehensweise für den ersehnten LWL-Vollausbau im gesamten Gemeindegebiet. Seit einem Jahr ist der weitere Ausbau gestoppt, da die Kosten höher waren als das Land ursprünglich angenommen hat und ein wirtschaftlicher Betrieb auf dieser Förderbasis nicht möglich war. Im Zuge der Überprüfung hat sich jedoch gezeigt, dass die Bauarbeiten effizient und sparsam durchgeführt wurden, und auch die Abrechnung korrekt erfolgt ist.

Damit begann ein Umdenken - die höheren Baukosten im ländlichen Bereich mussten letztendlich - auch Aufgrund der Erfahrungen, die in unserer Gemeinde gemacht wurden - so akzeptiert werden. Damit sich der Ausbau "rechnet", müssen somit höhere Fördermittel zugeschossen werden, das ist Fakt. Und auch, dass Breitband auch im ländlichen Raum angeboten werden muss, damit diese Regionen nicht noch weiter zurückfallen und noch weiter benachteiligt werden als der städtische Ballungsbereich.

Das Land NÖ propagiert die Digitalisierung und den Breitbandausbau im gesamten Land, um die notwendige Zusage bzw. Genehmigung der notwendigen Förderungen zu erhalten - die Ausbaustufen 3 & 4 müssen sich auch "rechnen", ist es erforderlich, schon vorab vielleicht nicht nur Anschlussbekundungen abzugeben (die könnten ja widerrufen werden), sondern bereits jetzt den Vertrag für den Anschluss an das Gemeindenetz zu unterfertigen und am Gemeindeamt zu hinterlegen - der Providervertrag hat noch Zeit bis zur Herstellung des Anschlusses!

Dass diese NÖ-Breitbandinitiative Zukunft hat zeigt sich auch darin, dass aktuell bereits 6 Provider ihre Dienste in unserer Gemeinde anbieten!

Deshalb bitte: ALLE, die einen LWL-Anschluss in Betracht ziehen, rasch den Vertrag unterzeichnet am Gemeindeamt abgeben!

» Danke an die Bezirksblätter für die Unterstützung!

Eine Initiative von GR Franz Higer


Bisher liegen bereits ca. 25 Verträge auf, mit der anstehenden Ausbaustufe Bauabschnitt 3 (BA 03) sind mindestens 40% der möglichen Anschlüsse vertraglich abzusichern, ehe mit dem Bau begonnen werden kann. Im BA03 sind jene Bereiche unserer Gemeinde erfasst, die bisher nicht ausgebaut wurden und für die eine Förderfähigkeit gegeben ist - Eitzendorf (Dorf), Thallern, im Hainer Gebiet die Orte Diendorf, Greiling, Zagging und Teile der Kremserstraße in Kleinhain. Nach dem Beschluss des Fördervertrages mit der FFG wird die Gemeinde "über den Sommer" alle Haushalte dieses Bereiches anschreiben, um die notwendigen Verträge zu bekommen (Haushalte, die bereits einen Vertrag abgegeben haben, werden nicht mehr angeschrieben).

Ende August 2018 wurden seitens der Gemeinde alle betroffenen Hausbesitzer (die noch keinen Vertrag hinterlegt haben) angeschrieben und um die Unterfertigung des Gemeindevertrages ersucht, im September erfolgt bereits die briefliche Aufforderung an die Hausbesitzer des BA 04 (Kleinhain, Angern und Großhain), den RTR-Speedtest zu machen und auch bereits den Gemeindevertrag zu unterzeichnen, damit ehestmöglich mit der Förderbeantragung begonnen werden kann.

Aber auch die Haushalte des zukünftigen Bauabschnittes 04 - Kleinhain (Hainerstraße, etc.), Angern und Großhain werden angeschrieben werden, um einen RTR-Speedtest durchzuführen und damit die Leitungsqualität - die tw. sehr schlecht ist - zu dokumentieren. Somit sollte dieser Bereich in den nächsten Förderatlas fallen und folgend - wenn die 40% Vertragsquote erfüllt ist, auch mit dem Bau dieses letzten Bauabschnittes begonnen werden.

Je eher die notwendigen Verträge  bzw. Speedtests vorliegen, umso eher kann mit dem Bau begonnen werden. Angestrebt wird jedenfalls eine möglichst rasche Umsetzung, vielleicht noch bis Ende 2019!

Danke für die bisherige Unterstützung meiner "LWL für ALLE - Initiative" - ein Auftrag, mich auch weiterhin mit vollem Elan für den Vollausbau unseres Gemeinde-Glasfasernetzes einzusetzen!

Selbstverständlich können Gemeindeverträge jederzeit am Gemeindeamt abgegeben werden.


(01.09.2018) Endlich wurde das Glasfaser-Problem auch von anderen erkannt:

LogoLWLEinen wirklichen Volltreffer über die Glasfaser-Problematik (Glasfaser IST Infrastruktur) hat ein Artikel von Hans Braun, dem Chefredakteur von Kommunal, auf www.kommunal.at gelandet.

Er bestätigt vollinhaltlich, was auf obritzberg.info schon lange über den notwendigen Glasfaserausbau zu lesen ist - nämlich: Glasfaser ist 1. als Infrastruktur 2. notwendig, 3. kann und 4. muss es sich (speziell in ländlichen Bereich) nicht rechnen und ist zudem 5. die Voraussetzung für das himmelhoch gelobte 5G - das im ländlichen Raum ohnehin wieder nicht kommen wird, da es sich "komischerweise" da nicht rechnet!

Für den Fall, dass dieser Online-Artikel nicht mehr auf kommunal.at verfügbar sein sollte, steht er auch hier zur Nachlese bereit (alle Rechte bleiben beim Autor!)