Es sind meist kleine Dinge, die für die einzelnen Bürger wichtig sind, und die sie auch von den Gemeindeverantwortlichen erwarten dürfen, wie zum Beispiel Freundlichkeit, Kompetenz, Information und Service.

Daneben gibt es aber auch immer wieder große Projekte zum Umsetzen, die oftmals - auch mit  großen - persönlichen Belastungen für die Bürger einhergehen, die aber trotzdem sein müssen, dies gilt besonders für die meisten Infrastrukturprojekte:

Straßen-, Kanal- und Leitungsbaumaßnahmen sind zumeist mit Lärm, Staub, Erschütterungen, Verkehrsbehinderungen und ähnlichem verbunden. Durch die bestmögliche Einbindung der Bürger wird versucht, diese Belastungen in einem erträglichen Rahmen zu halten, was aber leider nicht immer ausreichend gelingt - dafür ersuchen wir um Ihr Verständnis!

LWLprojGemeinhaus

2016 waren 3 große Projekte in Arbeit, davon wurden zwei bereits abgeschlossen: sowohl die Wasserversorgung - Bauabschnitt 03 (Ringschluss Merking - Flinsdorf), alsauch die Abwasserentsorgung (Heinigstetten, Obermerking, Flinsdorf) sind fertig.

Der Lichtwellenleiter-Ausbau sollte eigentlich 2017 abgeschlossen werden, durch die gestiegenen Baukosten (auch wenn diese absolut nachvollziehbar sind und die bisherige Projektumsetzung als "außerordendlich kostengünstig" eingestuft wurde) und den damit verbundenen Finanzierungsengpass könnte es ev. sogar zum Ausbau-Ende kommen: jene Ortsteile, wo auch der Kanal oder Wasser bzw. Starkstromleitungen verlegt wurde, sind bereits angeschlossen.

Ob bzw. wann weitergebaut wird, muss sich erst in zähen Verhandlungen mit dem Land NÖ weisen, Bgm. Gerhard Wendl ist jedenfalls um eine gemeindeweite Versorgung mit Breitband bemüht.

Das FF-Gemeinschaftshausprojekt hat nur Einfluss auf die direkten Anrainer, durch die Verlangsamung des Durchzugsverkehres auf der L100 im Bereich der Baustelle wurde die Situation in der "Rohbauphase" zusätzlich entschärft. Die Baustellenzufahrt erfolgt ausschließlich über die L100, für 2017 ist noch eine "finale Schüttung" im späten Frühjahr/Anfang Sommer geplant, die Asphaltierung im Sommer. Die Fertigstellung soll bereits im Spätsommer 2017 sein, die eröffnung am 15. Oktober.

Für großen Unmut bei einigen Bürgern hat die Fladnitzräumung gesorgt - zu Unrecht: es ist unumgänglich, dass die Fladnitz geräumt werden muss um den Wasserabfluss aufrecht zu erhalten und die Regenwasser- und Drainageeinläufe wieder über die Wasserlinie zu bekommen, um deren Funktionalität zu gewährleisten. Dazu ist ein zumindest einseitiger Zugang zum Bachbett notwendig. Zum anderen ist die Biber-Problematik eine weitere Herausforderung - der Weg-Erhalter (=Gemeinde) hat für alle Schäden - z.B. durch Wegeinbrüche - zu haften. Fachleute verschiedener Fachrichtungen (Wasserbau, Umwelt, Jäger) haben die Arbeiten besichtigt und ihre volle Zufriedenheit ausgesprochen.