LH-Stv. Stephan Pernkopf ist neuer Bauernbund-Obmann

Mit 100% Zustimmung löste LH-Stv. Stephan Pernkopf am 30. März in Melk den bisherigen Obmann Herman Schultes als Obmann des NÖ Bauernbundes ab.

Foto: MarschikBeim Landesbauernrat, dem höchsten Entscheidungsgremium des NÖ Bauernbundes wurde im Kolomanisaal Stephan Pernkopf von den 142 Delegierten mit allen gültigen Stimmen zum neuen Obmann gewählt. Zu seinen Stellvertretern: für das Waldviertel LAbg. Franz Mold, für das Weinviertel LAbg. Manfred Schulz, sowie neu für das Mostviertel Leopold Gruber-Doberer und für das Industrieviertel Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger.

„Verantwortung für den Bauernstand. Und Verantwortung für unser Land. Dafür stehen wir. Und dafür stehe ich“, so der neu gewählte NÖ Bauernbundobmann Stephan Pernkopf: „Unsere Bäuerinnen und Bauern sind im europäischen Vergleich nicht die Größten, aber mit Sicherheit die Besten. Unser gemeinsames Ziel ist und bleibt: Österreich muss jederzeit und für immer in der Lage sein, sich selbst zu ernähren. Daher braucht es drei Dinge: Eine spürbare Entlastung für die Fleißigen im Rahmen der kommenden Steuerreform. Für die, die um 6 Uhr Früh längst im Stall oder auf dem Acker stehen. Zweitens: Eine faire Entlohnung für die Tüchtigen im Rahmen der zukünftigen Europäischen Agrarpolitik. Wenn die Ansprüche der Gesellschaft größer werden, dürfen die Unterstützungen nicht kleiner werden. Das heißt ganz klar: Wenn die EU schon sparen muss, dann sicher nicht am Rücken unserer bäuerlichen Familienbetriebe! Und drittens: Gleiche Chancen für Kinder am Land wie in der Stadt. Die Chancen müssen zu den Menschen kommen, und nicht umgekehrt“, forderte er mit klaren Worten ein.

Foto: Feierliche Hofübergabe im Benediktinerstift Melk: Hausherr Abt Georg Wilfinger, NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der neu gewählte NÖ Bauernbundobmann Stephan Pernkopf, Bundesministerin Elisabeth Köstinger und der nunmehrige Ehrenobmann Hermann Schultes. (c) NÖ Bauernbund / Erich Marschik


 

Ortsbauernratswahlen 2019:

Alle 5 Jahre wählen die Mitglieder des Bauernbundes ihre örtliche Vertretung, die Ortsbauernräte. Unsere Gemeinde hat traditionell zwei Ortsgruppen - Obritzberg-Rust und Hain, die jeweiligen Wahlen finden am 22. Jänner (19:30 Uhr, Gh. Stöger) bzw. 23. Jänner (19 Uhr, Weinschenke Günter Gamsjäger) statt, in beiden Ortsbauernräten wird es einen neuen Obmann geben. Die Landwirtschaftskammerwahlen finden 2021 statt.

Am 22. und 23. Jänner wurden in unserer Gemeinde 30 Ortsbauernräte gewählt und es haben sich die beiden Ortsbauernräte konstituiert, die Konstitution des Gemeindebauernrates erfolgt demnächst:

Ortsbauernrat Obritzberg-Rust gewählt und konstituiert:

Bauernbund Logo iAm 22. Jänner ging im Gasthaus Stöger in Kleinrust die Wahl des Ortsbauernrates Obritzberg-Rust über die Bühne. Dabei konnte der bisherige Obmann, Bgm. a.D., Gerhard Wendl neben zahlreichen Funktionären und Mitgliedern auch Bürgermeisterin Daniela Engelhart, Vize-Bgm. Franz Hirschböck und Bezirksbauernratsobmann & Kammerrat GR Toni Kaiblinger als Ehrengäste begrüßen.

Nach der sehr überzeugenden Wahl der 16 Ortsbauernräte konstituierte sich der Ortsbauernrat: als neuer Obmann wurde Gerhard Wegscheider jun. gewählt, ihm zur Seite werden Peter Strauß und Franz Schabasser jun.stehen. Kassier wurde Helmut Nolz, Sabine Stelzhammer wurde mit der Schriftführung betraut.

Ortsbauernrat Hain gewählt und konstituiert:

Bauernbund Logo iAm 23. Jänner ging in der Weinschenke Günter Gamsjäger in Zagging die Wahl des Ortsbauernrates Hain über die Bühne. Dabei konnte der bisherige Obmann, Josef Schuster neben zahlreichen Funktionären und Mitgliedern auch Bürgermeisterin Daniela Engelhart, Pfarrer H. Leopold und Bezirksbauernratsobmann & Kammerrat GR Toni Kaiblinger als Ehrengäste begrüßen.

Nach der sehr überzeugenden Wahl der 14 Ortsbauernräte konstituierte sich der Ortsbauernrat: als neuer Obmann wurde Josef Leeb jun. gewählt, ihm zur Seite werden Josef Hahn und Helmut Engelhart stehen. Kassier ist Ing. Franz Schuster, Christian Leeb wurde mit der Schriftführung betraut.


 

Initiative "Hofjause" des Bauernbundes

2018 05 01 Hofjause 2018 BZ Herzogenburg Betrieb KattnerMit der Initiative "Hofjause" streicht der NÖ Bauernbund die Leistungen der Landwirtschaft hervor und lädt deshalb Jahr für Jahr am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, die Konsumenten zu einer g’schmackigen Jause auf viele Bauernhöfe in Niederösterreich ein.

Viele Heurigen- und Buschenschankbetriebe sowie Direktvermarkter in Ihrer Nähe finden Sie hier.

So vielfältig wie die niederösterreichische Landschaft, so umfangreich ist auch die Palette der bäuerlichen Spezialitäten. Herzhaftes Brot und Gebäck, frisches Fleisch, Wurst und saftiger Schinken, Milch und würziger Käse, frisches Obst und Gemüse, ausgezeichneter Most, besondere Weine und Edelbrände. Von der hervorragenden Qualität all dieser Produkte können sich die Konsumenten tagtäglich bei den niederösterreichischen Landwirtschaftsbetrieben überzeugen.


 

Anton Kaiblinger lud als neuer Bezirksbauernratsobmann zur Konferenz:

Bezirksbauernratskonferenz2016 (1) iDie Bezirksbauernratskonferenz 2016 im Gh. Deimbacher in Statzendorf stand auch im Zeichen der Amtsübergabe von Josef Hirschböck an Anton Kaiblinger. Aber besonders die angespannte Preissituation bei Milch, Schweinefleisch und Getreide macht Sorgen und wurde daher eingehend diskutiert.

Die Bezirkskonferenz des Bauernbundbezirks Herzogenburg war der erste Auftritt für den neu gewählten Bezirksbauernratsobmann Anton Kaiblinger aus Zagging, der dieses Amt kürzlich vom langjährigen Obmann Josef Hirschböck übernommen hatte. Kaiblinger würdigte dessen fast zehnjähriges Engagement für die Bauernschaft. Dem neuen Obmann zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Franz Rödl und Anton Jilch.


 

Kampagne für den Kauf heimischer Lebensmittel

Die NÖ Bauern sind die Garanten für heimische Lebensmittel von höchster Qualität, eine gepflegte Landschaft und Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Darauf wiesen die Funktionäre des Bezirks beim Aktionstag „Beste Qualität. Da schau’n wir drauf“ vor einigen Supermärkten im Bezirk hin und propagierten für den Einkauf heimischer Lebensmittel (siehe auch Artikel unten). Auf großen Anklang stießen auch die zahlreichen Feldaufsteller und Hoftafeln, die auf die Leistungen der Landwirtschaft für die Allgemeinheit aufmerksam machten.

Verärgerung herrschte über die angespannte Einkommenssituation der bäuerlichen Betriebe: „Wir müssen bereits das fünfte Jahr in Folge mit einem sinkenden Einkommen rechnen, obwohl wir bei der Erzeugung unserer Produkte ständig auf höhere Qualität setzen und die Bürokratie schon das "Ausmaß von Schikanen" annimmt. Gesunde, regionale Lebensmittel und eine gepflegte Landschaft müssen wieder etwas wert sein“, so Bezirksobmann Anton Kaiblinger.

Der Bund fürs Leben!


 

"Da schaun wir drauf"BB Da schaun wir drauf i

Immer wieder zeigen Umfragen, dass regionale Wertschöpfung für die Bürgerinnen und Bürger große Bedeutung hat. Die heimische Landwirtschaft leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Was unsere Bäuerinnen und Bauern für die regionale Wertschöpfung einbringen, ist im Bewusstsein vieler Menschen aber noch nicht ausreichend verankert.

Bauernbund Logo iAus diesem Grund hat der NÖ Bauernbund die Kampagne „Da schau’n wir drauf“ ins Leben gerufen: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern vor Augen führen, was regionale Wertschöpfung bedeutet und was die Landwirtschaft dazu beiträgt“. Bäuerinnen und Bauern machen mit überzeugenden Argumenten und mit Aktionen, wie etwa Feldaufstellern, auf ihre Anliegen aufmerksam.

Egal ob es um gesunde und g’schmackige Lebens- und Genussmittel geht, um erneuerbare Energie aus heimischen Ressourcen, um Tierwohl oder um beste Produktqualität: Regional ist genial, Regionalität ist die beste Garantie, dass die Wertschöpfung vor Ort bleibt. Das Leistungsangebot unserer regional orientierten Landwirtschaft ist vielfältig und soll es auch bleiben.

Dazu kommt noch ein gesamtwirtschaftlicher Faktor, denn jeder heimische Bauer sichert im Schnitt drei Arbeitsplätze: „Wir schauen auf unsere Regionen, wir schauen auf beste Qualität, wir schauen auf heimische Wertschöpfung. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir das auch in Zukunft tun.“

Der Bund fürs Leben!


 

 "Sicherheit im Wald für Alle" - für ein Miteinander im Wald!

Der österreichische Wald ist ein vielseitiger Lebens- und Wirtschaftsraum. Er beheimatet eine große Artenvielfalt, liefert erneuerbare Rohstoffe, speichert und filtert unser Trinkwasser und wirkt als Klimaregulator.

Nicht zuletzt ist der Wald auch Erholungsraum für Spaziergänger, Jogger, schlichtweg für uns alle. Das Recht zum freien Betreten des Waldes zu Erholungszwecken ist eine Errungenschaft, die nicht mehr wegzudenken ist. Doch wenn wir den Wald als einzigartige Kulturlandschaft erhalten wollen, braucht es auch klare Regelungen.

Einzelne Aktivistengruppen fordern seit einiger Zeit die generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker. „Dies würde nicht nur zu Konflikten mit Spaziergängern und Grundbesitzern, sondern auch zu einer massiven Störung des Ökosystems Wald führen“, sind die Ortsbauernräte überzeugt.

Deshalb unterstützt der NÖ Bauernbund die Aktion „Sicherheit im Wald für alle“, die bereits rund 100.000 Menschen unterschrieben haben.

Sie soll zu einem geregelten Ausbau der Mountainbike-Strecken beitragen (schon jetzt gibt es rund 27.000 km Mountainbike-Routen), aber der generellen Öffnung des Waldes als Biker-Rennpiste einen Riegel vorschieben.

Auf www.sicherheitimwaldfueralle.at kann man die Aktion noch bis 30. April 2016 unterstützen: „Tun wir das alle, im Interesse unseres Waldes und der Menschen, die ihn nutzen!“

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Argumente und Botschaften:

  • Einige Aktivisten fordern die generelle Öffnung des Waldes und aller Forstwege für Mountainbiker; diese Forderungen sind gegen die Grundbesitzer, gegen den Wald an sich und gegen die breite Bevölkerung gerichtet.

  • Für die Grundbesitzer bedeuten sie quasi eine "Teilenteignung"; dagegen wehren wir uns – Eigentum muss Eigentum bleiben.

  • Grundbesitzer würden bei Erfüllung der Aktivisten-Forderungen viele Rechte, vor allem aber Rechtssicherheit verlieren; sie hätten die Verantwortung für alle Benützer auf jedem Meter Forstweg zu tragen.

  • Unser Wald ist Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum, den es zu erhalten gibt.

  • DBB Sicherheit im Wald ier Wald beheimatet große Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren; diese wären bei Erfüllung der Aktivisten-Forderungen bedroht.

  • Der Wald speichert und filtert unser Trinkwasser und wirkt als Klimaregulator; auch diese Funktion wäre durch die Umsetzung der Aktivisten-Forderungen gefährdet.

  • Der Wald liefert erneuerbare Rohstoffe und sichert das Einkommen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe; die Forderungen der Aktivisten sind somit auch von wirtschaftlichem Nachteil.

  • Der Wald ist Erholungsraum für alle und nicht Rennpiste für wenige.

  • Wir wollen, dass Spaziergänger, Läufer und Walker auch weiterhin sicher auf den Waldwegen unterwegs sein können.

  • "JA" zu einer vernünftigen Partnerschaft mit den Mountainbikern; schon jetzt gibt es rund 27.000 km Mountainbike-Routen, einem geregelten Ausbau verschließen wir uns nicht