Immer am 1. Mai: Bauern laden zur "Hofjause"

2018 05 01 Hofjause 2018 BZ Herzogenburg Betrieb KattnerMit der Initiative "Hofjause" streicht der NÖ Bauernbund die Leistungen der Landwirtschaft hervor und lädt deshalb Jahr für Jahr am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, die Konsumenten zu einer g’schmackigen Jause auf viele Bauernhöfe in Niederösterreich ein.

Viele Heurigen- und Buschenschankbetriebe sowie Direktvermarkter in Ihrer Nähe finden Sie hier.

So vielfältig wie die niederösterreichische Landschaft, so umfangreich ist auch die Palette der bäuerlichen Spezialitäten. Herzhaftes Brot und Gebäck, frisches Fleisch, Wurst und saftiger Schinken, Milch und würziger Käse, frisches Obst und Gemüse, ausgezeichneter Most, besondere Weine und Edelbrände. Von der hervorragenden Qualität all dieser Produkte können sich die Konsumenten tagtäglich bei den niederösterreichischen Landwirtschaftsbetrieben überzeugen.


 

Anton Kaiblinger lud als neuer Bezirksbauernratsobmann zur Konferenz:

Bezirksbauernratskonferenz2016 (1) iDie Bezirksbauernratskonferenz 2016 im Gh. Deimbacher in Statzendorf stand auch im Zeichen der Amtsübergabe von Josef Hirschböck an Anton Kaiblinger. Aber besonders die angespannte Preissituation bei Milch, Schweinefleisch und Getreide macht Sorgen und wurde daher eingehend diskutiert.

Die Bezirkskonferenz des Bauernbundbezirks Herzogenburg war der erste Auftritt für den neu gewählten Bezirksbauernratsobmann Anton Kaiblinger aus Zagging, der dieses Amt kürzlich vom langjährigen Obmann Josef Hirschböck übernommen hatte. Kaiblinger würdigte dessen fast zehnjähriges Engagement für die Bauernschaft. Dem neuen Obmann zur Seite stehen die beiden Stellvertreter Franz Rödl und Anton Jilch.


 

Kampagne für den Kauf heimischer Lebensmittel

Die NÖ Bauern sind die Garanten für heimische Lebensmittel von höchster Qualität, eine gepflegte Landschaft und Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Darauf wiesen die Funktionäre des Bezirks beim Aktionstag „Beste Qualität. Da schau’n wir drauf“ vor einigen Supermärkten im Bezirk hin und propagierten für den Einkauf heimischer Lebensmittel (siehe auch Artikel unten). Auf großen Anklang stießen auch die zahlreichen Feldaufsteller und Hoftafeln, die auf die Leistungen der Landwirtschaft für die Allgemeinheit aufmerksam machten.

Verärgerung herrschte über die angespannte Einkommenssituation der bäuerlichen Betriebe: „Wir müssen bereits das fünfte Jahr in Folge mit einem sinkenden Einkommen rechnen, obwohl wir bei der Erzeugung unserer Produkte ständig auf höhere Qualität setzen und die Bürokratie schon das "Ausmaß von Schikanen" annimmt. Gesunde, regionale Lebensmittel und eine gepflegte Landschaft müssen wieder etwas wert sein“, so Bezirksobmann Anton Kaiblinger.

Der Bund fürs Leben!


 

"Da schaun wir drauf"BB Da schaun wir drauf i

Immer wieder zeigen Umfragen, dass regionale Wertschöpfung für die Bürgerinnen und Bürger große Bedeutung hat. Die heimische Landwirtschaft leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Was unsere Bäuerinnen und Bauern für die regionale Wertschöpfung einbringen, ist im Bewusstsein vieler Menschen aber noch nicht ausreichend verankert.

Bauernbund Logo iAus diesem Grund hat der NÖ Bauernbund die Kampagne „Da schau’n wir drauf“ ins Leben gerufen: „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern vor Augen führen, was regionale Wertschöpfung bedeutet und was die Landwirtschaft dazu beiträgt“. Bäuerinnen und Bauern machen mit überzeugenden Argumenten und mit Aktionen, wie etwa Feldaufstellern, auf ihre Anliegen aufmerksam.

Egal ob es um gesunde und g’schmackige Lebens- und Genussmittel geht, um erneuerbare Energie aus heimischen Ressourcen, um Tierwohl oder um beste Produktqualität: Regional ist genial, Regionalität ist die beste Garantie, dass die Wertschöpfung vor Ort bleibt. Das Leistungsangebot unserer regional orientierten Landwirtschaft ist vielfältig und soll es auch bleiben.

Dazu kommt noch ein gesamtwirtschaftlicher Faktor, denn jeder heimische Bauer sichert im Schnitt drei Arbeitsplätze: „Wir schauen auf unsere Regionen, wir schauen auf beste Qualität, wir schauen auf heimische Wertschöpfung. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir das auch in Zukunft tun.“

Der Bund fürs Leben!


 

 "Sicherheit im Wald für Alle" - für ein Miteinander im Wald!

Der österreichische Wald ist ein vielseitiger Lebens- und Wirtschaftsraum. Er beheimatet eine große Artenvielfalt, liefert erneuerbare Rohstoffe, speichert und filtert unser Trinkwasser und wirkt als Klimaregulator.

Nicht zuletzt ist der Wald auch Erholungsraum für Spaziergänger, Jogger, schlichtweg für uns alle. Das Recht zum freien Betreten des Waldes zu Erholungszwecken ist eine Errungenschaft, die nicht mehr wegzudenken ist. Doch wenn wir den Wald als einzigartige Kulturlandschaft erhalten wollen, braucht es auch klare Regelungen.

Einzelne Aktivistengruppen fordern seit einiger Zeit die generelle Öffnung des Waldes für Mountainbiker. „Dies würde nicht nur zu Konflikten mit Spaziergängern und Grundbesitzern, sondern auch zu einer massiven Störung des Ökosystems Wald führen“, sind die Ortsbauernräte überzeugt.

Deshalb unterstützt der NÖ Bauernbund die Aktion „Sicherheit im Wald für alle“, die bereits rund 100.000 Menschen unterschrieben haben.

Sie soll zu einem geregelten Ausbau der Mountainbike-Strecken beitragen (schon jetzt gibt es rund 27.000 km Mountainbike-Routen), aber der generellen Öffnung des Waldes als Biker-Rennpiste einen Riegel vorschieben.

Auf www.sicherheitimwaldfueralle.at kann man die Aktion noch bis 30. April 2016 unterstützen: „Tun wir das alle, im Interesse unseres Waldes und der Menschen, die ihn nutzen!“

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Argumente und Botschaften:

  • Einige Aktivisten fordern die generelle Öffnung des Waldes und aller Forstwege für Mountainbiker; diese Forderungen sind gegen die Grundbesitzer, gegen den Wald an sich und gegen die breite Bevölkerung gerichtet.

  • Für die Grundbesitzer bedeuten sie quasi eine "Teilenteignung"; dagegen wehren wir uns – Eigentum muss Eigentum bleiben.

  • Grundbesitzer würden bei Erfüllung der Aktivisten-Forderungen viele Rechte, vor allem aber Rechtssicherheit verlieren; sie hätten die Verantwortung für alle Benützer auf jedem Meter Forstweg zu tragen.

  • Unser Wald ist Lebens-, Erholungs- und Wirtschaftsraum, den es zu erhalten gibt.

  • DBB Sicherheit im Wald ier Wald beheimatet große Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren; diese wären bei Erfüllung der Aktivisten-Forderungen bedroht.

  • Der Wald speichert und filtert unser Trinkwasser und wirkt als Klimaregulator; auch diese Funktion wäre durch die Umsetzung der Aktivisten-Forderungen gefährdet.

  • Der Wald liefert erneuerbare Rohstoffe und sichert das Einkommen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe; die Forderungen der Aktivisten sind somit auch von wirtschaftlichem Nachteil.

  • Der Wald ist Erholungsraum für alle und nicht Rennpiste für wenige.

  • Wir wollen, dass Spaziergänger, Läufer und Walker auch weiterhin sicher auf den Waldwegen unterwegs sein können.

  • "JA" zu einer vernünftigen Partnerschaft mit den Mountainbikern; schon jetzt gibt es rund 27.000 km Mountainbike-Routen, einem geregelten Ausbau verschließen wir uns nicht