Kirchenrenovierung Hain

Die nun geplante Kircheninnenrenovierung soll bis zum 250-Jahr-Jubiläum der Pfarre Hain im Jahr 2033 abgeschlossen sein.

Laufende Informationen dazu gibt es auf der » Pfarr-Website

ALLE wirklich tollen Tagesvideos gibt es hier: https://www.icloud.com/photos/#/icloudlinks/09afb45xWb_JCl5YqWUC5wDZw/

Die Artikeln erscheinen in der umgekehrten Reihenfolge, die jüngsten zuerst, die älteren am Ende der Seite

 

 

* (16.07.2026) Innenrenovierung Kirche Hain - Grobputz fertig:2026 07 16 Grobputz1

Gestern und heute wurde der Grobputz aufgetragen: das ging ein weiteres Mal schneller als erwartet. Damit kann nach einer ersten Trocknungsphase nächste Woche der Feinputz aufgetragen werden, danach heißt es 6 Wochen warten zum Austrocknen, ehe mit den Malerarbeiten weitergemacht werden kann.


 

* (10.07.2026) Tagesvideos von der Kircheninnenrenovierung:

2026 07 02 RenovierungsbaustelleDie Verlegearbeiten am neuen Bodenbelag in der Pfarrkirche Kleinhain sind nahezu fertig, es folgt kommende Woche nur mehr die Verfugung. Danach starten bereits die Verputzarbeiten durch die Fa. Jägerbau.

Für Interessierte (die nicht bei der Pfarr-WhatsApp-Gruppe sind und nicht pfarr-facebook schauen) gibt es » hier 1 Tagesarbeitsvideos (im Hochformat - mit Musik) zum Anschauen und / oder Herunterladen (aber nur bis 8. August) - Viel Vergnügen!


 

* (01.07.2026) Gemeinde unterstützt Kircheninnenrenovierung mit € 10.000,-

Der Gemeinderat hat einer finanziellen Unterstützung für die Innenrenovierung der Pfarrkirche Hain in Höhe von € 10.000,- einstimmig zugestimmt. Dieser Betrag entspricht 5 % der veranschlagten Renovierungssumme.

Damit setzt die Gemeinde ihren Weg zum Erhalt unserer Kulturgüter konsequent fort, denn schon bisher wurden Renovierungen von Kapellen, Glockenstühlen, Marterln und  sonstige Kleindenkmäler finanziell unterstützt, letztere zum Teil durch Übernahme der gesamten Materialkosten.

Auch der Bund, das Land NÖ und die Diözese tragen mit jeweils € 20.000,- zur Finanzierung der Innenrenovierung der Pfarrkirche Hain bei, den Rest muss die Pfarre mit Eigenmittel und Eigenleistung aufbringen.

Die Grabungen der Archäologen sollten morgen abgeschlossen sein, die zentrale Grabungsstelle in der Mitte unter der Chor-Empore bildet auch gleichzeitig den Unterbau für den neuen Platz des Taufbrunnens, der hierher versetzt werden soll. Dies wird sicher großen Unmut bei jenen regelmässigen Kirchgänger hervorrufen, die durch die Einrichtung dieser "Taufkapelle" ihre "angestammten" Sitzplätze verlieren werden.

Heute wurden auch die alten abgetretenen Stufen zum Altarbereich abgetragen, die durch neue, perfekt angepasste ersetzt werden. Ob das "Abspeisegitter" wieder montiert wird ist noch fraglich, wenn überhaupt, dann abnehmbar.

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* (27.06.2026) Archäologische Grabungen in der Pfarrkirche Hain:

Es wird archäologische Grabungen in der Pfarrkirche Hain geben, wer für die Kosten aufkommt, ist noch offen. Diese können nur mehr unter dem Chorgewölbe gemacht werden, da die anderen Flächen bereits wieder mit Bodenplatten belegt sind. Würde man dies ironisch formulieren, könnte man mit einem Schmunzeln sagen, die Hainer Helfer waren für die Bürokratie zu schnell.

Grund für die nun beginnenden Grabungen ist, dass unter der Kirche ein alter oder antiker Friedhof vermutet wird, oder Reste von Vorgängerbauten. Da die bisherigen Arbeiten vor dem Zeitplan liegen, sollten diese Grabungen keine wesentliche Verzögerung bedeuten.

Diskussionen gibt es darüber, ob wieder die rund 200 Jahre alten wurmzerfressenen Stühle eingebaut werden, oder doch - klarerweise wesentlich teurere (Finanzierung?!) neue - bitte die Meinungen an die Baustellenleiter weitergeben. Eine Entscheidung darüber muss umgehend erfolgen!

Wirklich schöne Videos über den Baustellenfortschritt gibt es » hier (für jene, die nicht in der Pfarr-WhatsApp-Gruppe sind)


 

* (09.06.2026) Große Fortschritte bei Innenrenovierung:

Die Vorbereitungsarbeiten für die Innenrenovierung der Pfarrkirche Kleinhain laufen besser als gehofft: so konnte das Kircheninventar bereits in den ersten 2 Tagen dank der vielen anpackenden Helfer fast komplett ausgeräumt bzw. abgedeckt werden - also schneller, als im Terminplan vorgesehen.


 

* (07.06.2026) Morgen Beginn der Kircheninnenrenovierung:

Morgen früh beginnt die Innenrenovierung der Pfarrkirche Kleinhain mit dem Ausräumen des Kircheninventars bzw. der Abdeckung der verbleibenden Objekte.

Mit der Renovierung direkt verbunden ist die Notwendigkeit, die Gottesdienste an alternative Standorte zu verlegen: die Dienstags-GD finden (zumeist) in der Dorfkapelle Zagging statt (außer bei Hausmessen), die Sonntags-GD jweils im Pfarrstadl.

Es wird sich zeigen, wie lange die Arbeiten dauern werden. Sollte es die Witterung erfordern (z.B. Kälte, ...) , ist auch eine kurzfristige Verlegung möglich.


 

* (24.05.2026)VP-Ortsgruppe Hain spendet für Renovierung & HdG:

Beim jüngsten Gemeindeparteitag der ÖVP Obritzberg-Rust sind die Weichen neu gestellt worden. Die bisherigen Ortsgruppen Hain und Obritzberg wurden aufgelöst und in die gemeinsame Gemeindepartei übernommen.

Dabei wurde auch der Gemeindeparteivorstand neu gewählt, als neuer Obmann tritt nun geschäftsführender Gemeinderat Markus Kaiblinger in die Fußstapfen von Gemeinderätin Lena Gill.

Im Zuge der Sitzung wurde auch beschlossen, einen Großteil der Ersparnisse der Ortsgruppe Hain zu spenden. So konnten € 2.000,- an die Pfarre Hain zugunsten der Kirchenrenovierung und weitere € 2.000,- für die anstehende Instandhaltung vom Haus der Gemeinschaft übergeben werden.


 

* (20.05.2026) "Dienstplan" und Helfersuche für Innenrenovierung:

Viele anpackende und helfende Hände sind nötig, um die geplante Innenrenovierung der Pfarrkirche Hain (preiswert und zeitgerecht) bewerkstelligen zu können. In diesen Sinn wurde nun ein Dienst- und Arbeitsplan erstellt, wo die einzelnen Arbeitsschritte terminlich angeführt sind.

Damit können sich Helfer besser ein Bild machen, wann sie bei welchen Arbeiten mithelfen können und wollen, und auch, wie viele Helfer jeweils notwendig sind. Einige zupackende Hände mehr sind sicher auch kein Problem, dann geht es sicher noch etwas schneller.

Für viele (auch der aktuellen Kirchengeher) ist leider noch immer unklar, was genau gemacht wird bzw. werden soll - hier mangelt es noch sehr an klarer Information.


 

* (15.03.2026) Fastensuppe-Essen für die Innenrenovierung:

Die Firmlinge aus der Pfarre Hain kredenzten im Haus der Gemeinschaft den vielen Besuchern verschiedenen köstliche „Fastensuppen“ zur Stärkung, unterstützt von deren Eltern.

Der Reinerlös wird für die Innenrenovierung der Hainer Pfarrkirche verwendet, die nun – einigermaßen überraschend – doch schon im heurigen Sommer starten könnte.


 

* (21.08. 2025) Die Innenrenovierung beginnt:

Probeweise wurde ein erster, leicht zugänglicher Teil der Vorsatzschale im linken Seitenschiff der Pfarrkirche abgenommen. Darunter kam - wenig überraschend - die unverputzte Steinwand zum Vorschein.

Ab 28. August beginnen die Renovierungsarbeiten: Putzentfernung im rechten Eingangsbereich, Hl. Grab und hinter dem Anna-Altar, sowie die Abnahme der Vorsatzschale im linken Seitenschiff.

Die  Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt der Innenrenovierung der Pfarrkirche werden - laut Pfarrbrief - auf € 220.000,- geschätzt. Diese umfassen die Ausbesserung des Bodens im Bereich der Kirchenschiffe und unter der Orgelempore, die komplette Sanierung der Raumschale inkl. Ausmalung, sowie die Erneuerung der elektrischen Anlage inkl. Beleuchtung und Leitungen.


 

* (Juni 2025) Was bisher geschah:

2025 Rammsondierung, Begutachtung Turmfundament
2021 Reparatur Kirchendach
2016 Restaurierung der doppelseitigen ­Madonna
2015 Drainage Hainer Seite, Digitale Vermessung der Kirche
2007 Kirchendachreparatur nach Sturm Kyrill
1988 Ankauf der neuen Orgel
1983 Kirchenrenovierung
1981 Neueindeckung der Kirche
1974 Renovierung der lateinischen ­Kirchenlehrer + Evangelisten
1973 Renovierung Orgel
1972 Renovierung Hochaltar
1968 Inbetriebnahme elek. Kirchenheizung
1965 Renovierung Doppelseitige Madonna
1968 Drainage Zagginger Seite
1966/67 Restaurierung - ­Schlusssteine übermalt; Kirchendach, Elektroanlagen, Hochaltar
1827 vollständige Innenrenovierung

Was ist geplant:

Bauliche Renovierung:

  • Reparatur des Bodens (Hauptschiff, Seitenschiffe)
  • Sanierung der Raumschale
  • Ausmalen der gesamten Kirche
  • Sanierung der Elektroinstallationen, inkl. Beleuchtung

Restauratorische Renovierung:

  • Kirchenbänke
  • Altarbilder
  • Altäre
  • Bilder
  • Kanzel

Wie kann man spenden:

Kirchenrenovierung Pfarre Hain, IBAN AT42 2021 9000 1211 0870

Es gibt auch die Absetzbarkeit von Spenden für diesen Zweck (Bundesdenkmalamt, 1010 Wien, IBAN AT07 0100 0000 0403 01050. Bitte dabei unbedingt angeben: Aktionscode A 505, sowie Geburtsdatum und Name lt. Meldezettel).

 

 

Fotovoltaikpark auf Freiflächen

Im Folgenden geht es um die Produktion von Energie aus Fotovoltiak und um mögliche Photovoltaikparks auf Ackerflächen

FotovoltaikDie Stromproduktion durch Photovoltaik zählt zu den erneuerbaren Energieformen und sollte jedenfalls weiter ausgebaut werden. In diesem Sinn hat sich auch das Land NÖ für einen massiven Ausbau dieser Technik ausgesprochen (Verzehnfachung bis 2030). Besonders bevorzugt sollten diese Anlagen auf bestehenden (oder neu zu errichtenden) Dächern werden, die Flächenaufstellung auf Grünlandflächen - soweit nicht im Baulandbereich - sollte nur nachrangig erfolgen.

Der wesentliche Nachteil dieser Stromerzeugungsform ist, dass der Großteil der Energie im Sommer erzeugt wird, und nur bei Tages-(Sonnen)licht, wodurch sich aber eine sinnvolle Ergänzung zur Windkraft ergibt. Windkraft liefert den Großteil der Energie im Winterhalbjahr, aber auch in der Nacht, wo es weniger Bedarf dafür gibt. Beide haben den Nachteil, dass eine tatsächliche Steuerung der Produktion nicht möglich ist.

Durch die gegenseitige Eränzung kann die bestehende Kabel-Infrastruktur bestens ausgenützt werden, eine Leistungseinschränkung aufgrund der Leitungskapazität wird nach Fachmeinung nur im Sommer (starkes Sonnenlicht bei gleichzeitigem Starkwind) an max. 2 - 3  Tagen notwendig.

Möglicher Fotovoltaikpark am Hainer Höhenrücken?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass es sich bis Ende Juni um kein offizielles Projekt gehandelt hat, daher gab es bisher auch keine öffentliche Information. Selbst zum Zeitpunkt der Gemeinderatssitzung am 7. Juli 2020 gibt es nur eine "Vor-Planungsphase" durch die EVN-Naturkraft (eine selbstständige 100%-Tochter der EVN - folgend nur kurz EVN-NK), eine erste Information der Gemeinde ist erst kürzlich erfolgt bzgl. grundsätzlicher Einstellung zu solchem Vorhaben.

Der gesamte Gemeinderat wird sich (laut GR-Sitzung am 7. Juli 2020) in absehbarer Zeit zu einer Raumordnungsbesprechung mit dem Projektbetreiber zusammenfinden, um offizielle Informationen zu bekommen und darüber zu beraten.

Da es bereits vermehrt teilweise sehr bösartige und untergriffige Falschmeldungen gibt, hier die bisherigen Fakten (Stand 30. Juni 2020):

  • Die EVN-NK plant in Ergänzung des bestehenden Windparkes und des Umspannwerkes Photovoltaik-Parks (am Höhenrücken Kölbling bis Schottergrube Jägerbau), auch um die bestehende 20/110-kV-Leitungs-Infrastruktur nutzen zu können.
  • Dazu wurden viele (von dieser Grundsatzplanung betroffene) Grundstücksbesitzer von der EVN-NK kontaktiert.
  • So auch GR Franz Higer: durch die früheren Probleme (und die Neid-Debatte) beim Windpark regte dieser an, den Ortsbauernrat Hain als kompetenten Ansprechpartner für dieses / diese Projekt/e zu kontaktieren, was folgend auch passierte.
  • Ortsbauernratsobmann Josef Leen jun. erreichte in Gesprächen mit der EVN-NK einen ersten gemeinsamen Infoabend (im HdG, anwesend ca. 30 Personen), zu dem VON der EVN-NK die von ihrer Planung betroffenen Grundbesitzer geladen wurden. In einer sehr offenen Diskussion wurden zahlreiche Kritikpunkte des geplanten Projektes sichtbar, vorab der wesentliche: es gibt keine rechtliche Sicherheit durch einen - sonst für solche landesweit geplante Projekte - vorhandenen Rahmenvertrag durch die NÖ Landes-Landwirtschaftskammer. Für die Grundbesitzer / Landwirte blieben viele Fragen offen, so zu INVECOS, Fristen, Besteuerung, Jagd, Widmung, Zahlungshöhe, uva. mehr.
  • Folgend trat eine lange Zeit der Stille ein, in dieser Zeit wurde ein Rahmenvertrag durch die NÖ-LLWK mit ALLEN zukünftigen Photovoltaikpark-Entwicklern in NÖ (außer der EVN-NK gibt es zahlreiche weitere Interessenten bzw. Projektentwickler) ausverhandelt.
  • Nachfolgend wurden von der EVN-NK wiederum Grundbesitzer kontaktiert, um nun diese vorliegenden Verträge abzuschließen. Von Seiten der Projektentwickler sind nur zusammenhängende Flächen ab 4-5 ha (ideal ab 10 ha) im Nahbereich des Windparkes interessant, da sämtliche Anlagen eingezäunt werden, Böden schlechter Bonität werden bevorzugt.
  • Diese Verträge werden besonders von jenen Grundbesitzern angenommen, die ihre Flächen schon bisher verpachtet haben und so auf höhere Pachtzahlungen hoffen. Aktive Landwirte sind von diesen Verträgen wenig bis gar nicht begeistert, weil dadurch die nutzbaren vorhandenen Agrarflächen verringert werden und die Pachtpreise steigen könnten.
  • Ob, wann und wo möglicherweise diese Parks errichtet werden sollen, liegt allein bei der EVN-NK. Da es sich dabei zuletzt aber auch um ein "raumplanerisches Verfahren" handelt, MUSS die Gemeinde in dieses Verfahren (Umwidmung von "Grünland-Landwirtschaft" in "Grünland-Freihalteflächen-Photovoltaik" mit allen rechtlichen Vorgaben, wie Auflage, Kundmachung, usw.) einbezogen werden - samt Begutachtung durch das Land NÖ.
  • Ein wesentlicher Punkt, OB ÜBERHAUPT ein Photovoltaikpark kommt, ist der gewinnbringende Betrieb. Da es sicher keine Finanzierung über einen "Ökostrom-Zuschlag" geben wird (wie für die bisherige erneuerbare Energie), hängt alles an einer zukünftigen CO²-Steuer bzw. an deren Höhe.

Leider notwendig ist eine parteipolitische Information: anders als untergriffige und regelrecht hetzerische Gerüchte behaupten, haben alle landwirtschaftlichen Hainer VP-Gemeindevertreter eine Teilnahme ihrer eigenen Ackerflächen an diesem Projekt abgelehnt!

Damit sollte eine entspannte und sachliche Diskussion über das JA oder NEIN zu diesem Projekt möglich sein. Anders als bei einem Windpark-Projekt gibt es keine Abstandsregeln, auch nicht zu bestehenden Windrädern (wobei es keinen Photovoltaik-Park direkt unter dem Rotor geben wird = ca. 35 m Radius), eine allfällige Umzäunung wird mind. 50 cm von der Grundstücksgrenze entfernt errichtet werden.

Zahlungen: es kursieren wilde Gerüchte über die Höhe der Pachtzahlungen: aktuell sind öffentlich noch keine fixen Beträge bekannt, fest steht jedoch, dass es zwischen den einzelnen Verträgen keinen Unterschied geben darf bzw. diese ident sein müssen.

Die EVN-NK informierte nun die Gemeinde über ihr Vorhaben, auf dem "Hainer Höhenrücken" auf Teilflächen (mind. 5 ha zusammenhängend) solche Parks zu errichten, derzeit angeblich ca. 20 ha. Es wird sicher auch im Gemeinderat sehr kontroversielle Diskussionen geben. Es ist Sache des Gemeinderatsausschusses / des Gemeinderates, nach Vorlage des Projektes eine Richtungsentscheidung zu treffen. Falls es eine positive Entscheidung gibt, kann erst aufgrund des fertig vorgelegten Projektes und nach positiver Begutachtung durch das Land NÖ eine mögliche Widmung beschlossen werden. Auch mögliche "Entschädigungen" aliquot zu den Windparks an die Gemeinde / Bürger stehen im Raum.

Was kostet / was bringt eine Freiflächen-Photovoltaikanlage?

Die Errichtungskosten liegen bei ca. € 500.000,- / ha (+ 20kV-Leitungsinfrastruktur), die elektrische Leistung beträgt ca. 0,7 MW (= ca. 350 Haushalte), die Nutzungsdauer beträgt 25 bis max. 30 Jahre (Leistungsverlust). Die Anlagen sind üblicherweise "aufgeständert" - stehen also auf einem starren "Ständer" = "Pfahlfundamentierung", die einzelnene Standard-Elemente sind 1,6 m lang, der Abstand zwischen den Reihen beträgt ca. 4,5 m. Die Parks sind üblicherweise eingezäunt und Video-überwacht.

Sobald es weitere konkrete Informationen gibt - obritzberg.info informiert wie immer aktuell, korrekt, offen, umfassend, unabhängig & kritisch!

Das Land NÖ hat alle diesbezüglichen Erwartungen gestoppt. Zuerst muss das EAG im Nationalrat beschlossen werden (wurde in der Zwischenzeit beschlossen) und es müssen durch das Land NÖ geeignete Zonen festgelegt werden, wo solche Freiflächenanlagen errichtet werden können (ohne diese kann der Gemeinderat rein gar nichts beschließen).

UND: es sollen zuvor alle Möglichkeiten für alternative Standorte für Sonnenstrom genützt werden, wie Dächer, Ödflächen, Parkplätze, Deponien, ... - wie "realistisch" dieses Unterfangen ist, wird die nächste Zukunft zeigen!

(Stand: Juli 2021)

Vom Land NÖ wurde eine ca. 12 ha große "Eignungszone" ausgewiesen, die eigenartigerweise durch Vorverträge mit der EVN verknüpft sind. In dieser Zone dürften bis zu 10 ha Freiflächenanlagen errichtet werden, WENN die Gemeinde eine Umwidmung beschließt - was aber bis auf Weiteres, und auch nicht in dieser Form - nicht erfolgt.

(Stand: 2023)

Der zuständige Ausschuss hat sich bereits mehrmals mit dieser Materie befasst und alle diesbezüglichen Vorstöße (auch von anderen Ansuchern um Freiflächenwidmung) u.a. an den Vollausbau des Umspannwerkes Zagging geknüpft. Nur mit einem Vollausbau können auch private Dach- oder andere kleinere Anlagen über 4kWp angeschlossen werden.

(Stand: März 2024)